Erfahrungsgemäß braucht es etwas Zeit, bis man die drei Ebenen sauber auseinanderhalten kann. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: „Spüren“ verwenden wir für alles, was wir im Körper wahrnehmen, „Fühlen“ für die Gefühle. Was auf der mentalen Ebene passiert, wird als Gedanke kenntlich gemacht.
Ich fühle Hitze im Gesicht
(Hitze = Körperempfindung → „Ich spüre“)
Ich spüre Hitze im Gesicht.
Ich spüre Freude.
(Freude = Gefühl → „Ich fühle“)
Ich fühle Freude.
Die Situation fühlt sich für mich ungewohnt an.
(kein Gefühl, sondern eine mentale Einschätzung → „Mein Kopf denkt, dass“)
Mein Kopf denkt, dass die Situation für mich ungewohnt ist.