Kostenloser EM Einführungskurs – Ehrliches Mitteilen nach Gopal Norbert Klein
von Mitgliedern der EM-Community
Kann das Ehrliche Mitteilen tatsächlich zu mehr Verbundenheit, innerem Frieden und erfüllenderen Beziehungen führen? Was verändert sich, wenn man anfängt, EM zu praktizieren? Hier berichten fünf EM-Anwender von ihren persönlichen Erfahrungen.
Ihre Wege haben viele Gemeinsamkeiten und sind doch so individuell wie die Menschen, die hier von sich erzählen. Nicht immer verläuft der EM-Prozess ganz einfach und linear. Die Berichte zeigen berührende Momente und tiefgreifende Entwicklungen und sparen dabei Zweifel und Krisen auf dem Weg nicht aus.
Es sind Geschichten, die Mut machen, loszugehen und dranzubleiben – bis sich neue Erfahrungen im Kontakt mit sich selbst und anderen zeigen können.
Aller Anfang ist schwer
Die ersten Monate war das Ehrliche Mitteilen nach Gopal für mich alles andere als eine angenehme Erfahrung. Während der Termine und kurz danach ging es mir noch gut. Aber spätestens am Tag danach ging es los, dass ich mich instabil fühlte und erstmal einige Wochen Distanz brauchte, bevor ich mich wieder in die Lokale Gruppe traute.
Aber ich blieb dran und begriff schließlich durch das Ehrliche Mitteilen, dass ich ständig innere Grenzen überschritten hatte, sowohl in der Lokalen Gruppe als auch sonst überall, schon mein Leben lang – aber ohne zu merken, dass diese Grenzen überhaupt existierten. Erst durch das EM habe ich gelernt, meine inneren Grenzen zu erkennen, für mich selbst zu respektieren und schließlich auch anderen zu kommunizieren.
Eine neue Welt von echtem Kontakt
Danach tat sich für mich eine neue Welt auf, in der es plötzlich möglich war, in echten Kontakt mit anderen Menschen zu gehen, in ihrer Gegenwart Verbundenheit zu fühlen und dadurch emotional genährt zu werden. Und sich in diesem Kontakt mehr und mehr mit dem zu zeigen, was gerade da ist: Dinge wie Angst, Scham oder Verzweiflung, die mir früher als Tabu erschienen („Darüber spricht man nicht!"), konnten nach und nach mitgeteilt werden und fanden Raum in der Gruppe.
Liebevolle Aufmerksamkeit
Niemand lief schreiend weg oder beschämte mich, wie von meinem Abwehrsystem befürchtet, sondern diese Dinge wurden endlich zum ersten Mal in meinem Leben mit liebevoller Aufmerksamkeit angehört.
Sie gingen dadurch nicht weg, sie sind immer noch da. Aber sie sind jetzt nicht mehr „schlimm". Das ist für mich die Magie des Ehrlichen Mitteilens!
Lebendigkeit und echter Friede
Seit nun über zweieinhalb Jahren praktiziere ich das Ehrliche Mitteilen. Vor dieser Zeit – auch wenn ich mir bereits einiges an Wissen über Bindungstrauma angeeignet hatte – habe ich sehr unter fehlendem und unechtem Kontakt gelitten, teilweise ohne es zu wissen.
Es wurden natürlich viele Geschichten bei Treffen ausgetauscht, aber meine Beziehungen haben sich erst mit EM und weiterer Erforschung von Bindungstrauma so richtig vertieft. Auf einmal habe ich mich immer lebendiger gefühlt: von Freude bis Trauer und Wut – ich konnte mich im Kontakt zu meinem Gegenüber plötzlich fühlen, spüren und sogar mitteilen.
Einige Male durfte ich sowohl in meiner Partnerschaft, in Freundschaften sowie in einer lokalen EM-Gruppe echten Frieden erleben. Frieden, der mich zutiefst erfüllt hat – als würde alles stillstehen und jedes Problem, jeder Gedanke aufhören zu existieren.
Kein Qualm mehr nötig
Vor dem Ehrlichen Mitteilen war ich tatsächlich Dauer-Single, habe fast gar nicht in nahen Beziehungen existiert. Ich konnte mich und meinen Körper kaum spüren und wollte immer wieder in geistige Welten flüchten, habe viel gefeiert und konsumiert.
Heute lebe ich komplett nüchtern, kein Alkohol und keine Zigaretten mehr, geschweige denn andere Substanzen. Ich kann nun Grenzen benennen anstatt sie durchs Qualmen durchzusetzen. Verbindung benötigt keinen Konsum mehr, nur mir nahestehende Menschen, die auch Interesse an Kontakt und Austausch haben.
Es ist genug da, auch für mich
Wichtig zu Beginn: nicht aufgeben, einfach weitermachen und sich im Idealfall sogar in den eigenen Prozessen begleiten lassen. Es gibt immer mehr Menschen, die diesen Weg bereits gegangen sind und achtsam und klar unterstützen! Es treten immer mehr Menschen in das eigene Leben. Das Umfeld wandelt sich ganz von selbst, sobald man sich für mehr Verbindung und Austausch entscheidet.
Ich habe mein Leben lang immer auf etwas gewartet, ich wusste nie so recht auf was eigentlich – aber innerlich war ich auf der Suche und ziemlich rastlos. Heute reift immer mehr der Gedanke in mir, dass ich angekommen bin – dass endlich Verbindung möglich ist, dass auch für mich „genug da ist". Letztendlich also genau das, was ich mir unbewusst immer gewünscht und nie erträumt hätte.
Tiefes Berührtsein
In mir ist ein unfassbar tiefes Berührtsein und auch Dankbarkeit für dieses wertvolle Wissen um Bindungstrauma, für die Methode des Ehrlichen Mitteilens und für alle Menschen, die mich bisher auf diesem Weg begleiten (es werden immer mehr)!
Endlich gesehen werden im eigenen Schmerz, im Bedürfnis nach Nähe und Verbindung – mich endlich gesund abgrenzen zu dürfen und auch andere in ihrem Sein zu sehen und (ihnen zu-) zu hören ist die tiefste Erfüllung.
Isoliert und gestresst im Kontakt
Bevor ich vor anderthalb Jahren mit dem EM anfing, kannte ich im Kontakt mit anderen Menschen nichts anderes als: Geschichten austauschen, Aufmerksamkeit haben wollen und sich distanzieren. Gespräche laugten mich aus und ich fühlte mich sehr einsam.
Damals wusste ich nicht, warum das so war. In völliger Isolierung, auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem, las ich Gopals Buch „Der Vagus-Schlüssel“. Das Buch und die Videos zu EM und Traumaheilung halfen mir, meine Situation besser zu verstehen. Ich wurde neugierig, EM auszuprobieren und mehr in Kontakt mit Menschen zu gehen.
Mit großer Überwindung traute ich mich, eine Lokale Gruppe zu besuchen. Da ich mich in der Gruppe nicht sicher fühlte, war das zu diesem Zeitpunkt erst einmal keine gute Erfahrung für mich. Etwas später entschloss ich mich jedoch, es mit dem EM noch einmal zu probieren.
Erfahrungen in der eigenen EM-Gruppe
Ich meldete mich auf der Herzchenkarte für Lokale Gruppen an und gründete meine eigene Gruppe. So kamen nach und nach immer mehr Menschen in meinem Leben, die auch diesen Weg gehen wollten. Dank der EM-Satzanfänge („Ich fühle“, „Ich spüre“, „Mein Kopf denkt“) wurde mir mit der Zeit immer mehr bewusst, was in mir vorgeht. Dies in der Gruppe mitteilen zu können, gab mir sehr viel Sicherheit.
Am Anfang war es noch etwas holperig, mich so mitzuteilen, wie ich wirklich gerade da war, ohne etwas zu verändern. Doch der Drang, etwas leisten zu wollen, wurde nach und nach weniger. Mit jedem „Rausschauen" zu den Menschen konnte ich sehen, dass gerade wirklich nichts drohte. Die große Aufregung und das Herzrasen beim Sprechen reduzierten sich innerhalb eines Jahres stark.
Mit der Zeit realisierte ich, dass ich tatsächlich willkommen bin und mir zugehört wird. Ich werde nicht unterbrochen. Das war für mich eine große Erleichterung und eine neue, wertvolle Erfahrung. Durch die festgelegte Sprechzeit hatte ich nicht mehr den Drang, um Aufmerksamkeit zu kämpfen, was für mich sehr entlastend war.
Freude an Kontakt und Sichtbarkeit
Mein inneres Erleben im Kontakt mit anderen Menschen hat sich seitdem sehr verändert. Dadurch, dass beim EM reale Informationen über die inneren Zustände ausgetauscht werden, kann ich immer genauer zuhören und mich berühren lassen. Ich erlebe nun Kontakt als eine große Ressource, und es macht mir Freude, anderen zuzuhören.
Das Ehrliche Mitteilen hat mir auch geholfen, mich so sicher zu fühlen, dass ich mich jetzt in der Welt sichtbar machen kann. Ich habe realisiert, dass ich nicht verkehrt oder falsch bin und dass JETZT alles in mir da sein darf.
EM in der Partnerschaft
Durch die vermehrte Kontaktaufnahme zur Welt lernte ich meine Partnerin kennen, die auch mit dem EM vertraut war. Seit einem Jahr machen wir nun EM in unserer Partnerschaft. Es entsteht immer mehr Sicherheit und Tiefe, was ich mir damals nicht im Geringsten vorstellen konnte.
Der Drang, in inneren Notsituationen auszuagieren oder mich zu distanzieren, ist sehr gering geworden. Heute ist es mir möglich, dazubleiben und im EM-Stil mitzuteilen, was gerade in mir los ist. Diese Erfahrung hat meine Sicht auf den Umgang mit Konflikten in meinen Beziehungen sehr verändert.
Ein besonderer Moment
Ein besonderer Moment war für mich, als ich in der Partnerschaft beim EM zum ersten Mal meine Traurigkeit im Kontakt zulassen konnte. Früher hätte ich mich eher zurückgezogen oder versucht, das Gefühl wegzubekommen. In diesem Moment hat es sich ganz nah angefühlt und ich fühlte mich gesehen.
Ich habe eine Welt verlassen, die sich schwer und einsam anfühlte. Durch das EM erlebe ich heute mehr Sicherheit im Kontakt und auch immer öfter Momente von Freude, Entspannung und Verbundenheit.
Ein unspektakulärer Einstieg
Ich bin vor drei Jahren zum Ehrlichen Mitteilen gekommen. Bis dahin hatte ich schon sehr vieles ausprobiert und bin sogar bis ans andere Ende der Welt geflogen, um Frieden und Entspannung zu finden. Ich habe vieles gemacht, auch sehr intensive Sachen.
Und dann kam das Ehrliche Mitteilen ganz unspektakulär in mein Leben. Ich stand in der Küche und auf YouTube wurde mir ein Video von Gopal vorgeschlagen. Er war nicht laut und nicht reißerisch. Und genau das hat mein System erst einmal eher irritiert als angesprochen. Ich dachte: Was will der Typ eigentlich?
Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass das, was er sagt, eine große Klarheit hat. Es war sehr logisch, sehr nachvollziehbar, und ich verstand sofort, worum es geht.
Beginn der EM-Praxis
Einige Tage später habe ich dann einen Online-Einführungsworkshop ins Ehrliche Mitteilen gemacht. Dort habe ich eine andere Teilnehmerin kennengelernt, und wir haben danach angefangen, uns fast jeden Morgen online zu treffen und uns mitzuteilen.
Später habe ich mich dann getraut, auch andere Menschen online zu fragen, ob sie mit mir EM machen wollen - oftmals aus einem Leidensdruck heraus. Und irgendwann habe ich auch eine Lokale Gruppe in Berlin gefunden, zu der ich regelmäßig gegangen bin, teilweise zweimal pro Woche.
Unerwartete Gelassenheit
Und dann gab es einen Moment, in dem mir klar wurde, wie sehr das Ehrliche Mitteilen mich verändert hat: Mitten in der Stadt ist plötzlich der Kühler von meinem Auto geplatzt. Es hat geraucht und gedampft, ich stand mitten auf einer Kreuzung, die Leute haben geschaut, alles war chaotisch. Ich habe den Abschleppdienst gerufen und mir wurde gesagt, er sei in etwa einer Stunde da. Am Ende hat es vier Stunden gedauert.
In dieser Zeit habe ich einfach gewartet. Ich hatte zufällig ein Buch dabei und habe gelesen. Auf der anderen Straßenseite war ein Bäcker, da habe ich mich hingesetzt und einen Cappuccino getrunken. Als der Abschleppwagenfahrer dann endlich kam, war er ziemlich unfreundlich.
Erst viel später wurde mir klar, wie gelassen ich während des ganzen Tages gewesen war. Früher hätte mich so eine Situation total gestresst. Aber an diesem Tag konnte ich meine Gedanken, meine Gefühle und auch meinen Körper beobachten.
Natürlich waren zwischendurch Stress und Ärger da, aber es hat mich nicht überrollt. Es war einfach alles da, und ich konnte es wahrnehmen. Und ich wusste in dem Moment ganz klar, dass das sehr viel mit dem Ehrlichen Mitteilen zu tun hat.
Ein Geschenk, das man weitergeben kann
Mittlerweile leite ich seit einem Jahr eine eigene lokale EM-Gruppe in Hamburg, und es erfüllt mich sehr, das EM an andere Menschen weiterzugeben. Ich weiß gar nicht genau, wie ich es nennen soll – Methode, Werkzeug? Für mich fühlt es sich eher wie ein Geschenk an, das man weitergeben kann.
Ich habe so viele Dinge versucht, und am Ende ist etwas sehr Einfaches für mich so wertvoll geworden: Mit anderen Menschen zusammensitzen und mitteilen, was gerade wirklich da ist – Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen. Ganz simpel. Es eine Art tägliche Hygiene für mein Nervensystem.
Ich meditiere nach wie vor und ich mache auch andere Dinge. Aber wenn ich mich nur für eine einzige Sache entscheiden müsste, dann wäre es tatsächlich das Ehrliche Mitteilen. Zum Glück muss ich das aber nicht. 😉
Hinweis zum Inhalt
Der folgende Erfahrungsbericht ist sehr persönlich und beschreibt auch psychische Krisen, einen Klinikaufenthalt und geht kurz auf das Thema Missbrauch ein.
EM-Start mit Hindernissen
Ich fand EM mit 23 und ging wöchentlich in eine Gruppe. Lange war das einfach nur etwas, das ich spannend fand und aus Neugier tat. Ich persönlich hasste Gopal und lehnte die „Anhimmelei“ in der Gruppe ab. Ich konnte ihn einfach nicht hören. Das war lange so.
Von Anfang an formte sich eine Freundschaft. Diese Beziehung war tiefgreifend anders als jegliche Beziehungen, die ich zuvor hatte. Mein neuer Freund sprach Gefühle offen aus und teilte die Freude über Gopals Videos; seine Freude über Gopal genoss ich. Von ihm konnte ich so manches lernen. Seine Art, über Gopal zu sprechen, war weniger „Anhimmelei“ und mehr aufrichtiger Ausdruck.
Ein wunderschöner Sommer
Nach drei Jahren EM-Gruppe begannen sich mir in der Gruppe meine medialen Fähigkeiten zu eröffnen, und ich wollte nicht mehr hingehen. Ich hatte aber weiterhin Menschen, die EM machten, in meinem sozialen Feld. Diese traf ich einen Sommer lang regelmäßig, und der Kontakt war nährend, neu und unfassbar interessant. Ich wollte so viel Zeit wie möglich mit ihnen haben!
Daraus entstand eine Beziehung zu einem älteren Mann, und mein Trauma mit meinem Vater offenbarte sich. Die Beziehung verlief fast identisch zu dem, was ich als Kind erlebt hatte: Beschämung, Erniedrigung und „alles ehrlich aussprechen“. Das führte zu unfassbar schlimmen Erlebnissen. Schlussendlich brach der Kontakt, und er ignorierte mich.
Zusammenbruch
Ich brach zusammen. ENDLICH brach alles, was ich dachte, das ich bin, zusammen. Ich zog zu meiner Mutter und erlebte auch dort einen weiteren Zusammenbruch, soweit, dass ich vertraute Personen bat, mich in die Psychiatrie zu fahren.
Alles kaputt, alles zerstört, kein Halt mehr. Ich hatte kein Zuhause mehr, keine Beziehungen, da ich alle anschrie und verlassen hatte – und saß in der Psychiatrie.
Das war’s! Das war der wichtigste Moment meines Lebens. Es gab keine Hoffnungen, alles war kaputt. Dann fing ich an, über mein Leben nachzudenken, und was mir blieb, waren diese Momente im Sommer mit den EM-Freunden! Das blieb mir – die Erinnerung, dass Kontakt schön sein kann.
Eine neue Offenheit
In der Psychiatrie fing ich an, Gopal zu hören. ENDLICH konnte ich ihn hören, wahrnehmen und sogar schätzen für das, was er sagte. Ich saugte die Infos auf wie ein Schwamm. Ich hörte täglich „transformierende Worte für den Autonomietyp“ und „transformierende Worte für den Verschmelzungstyp“. Ich fand mich in beiden wieder und erkannte früh, dass mir ein Einteilen in einen der Typen einfach nicht gelang. Somit gab ich diese Suche irgendwann einfach auf.
Als ich entlassen wurde, begann ich, Online-Gruppen zu besuchen. Ich nahm immer teil, ob ich wollte oder nicht. Ich versprach mir, dass ich jetzt etwas durchziehe und mich EM verschreibe. Das tat ich. Ich nutzte Tools, die Gopal angeboten hat, und erfuhr immense Dinge – augenöffnende Momente, fast täglich. Es war, als würde ich eine neue Sprache lernen und sie fließend sprechen, ohne viel Mühe.
Mutig rausschauen: Wendepunkt
Ein Kernmoment war, sein Video über Missbrauch zu hören. Da sagte er, ich solle rausschauen und konkret überprüfen, ob das, was ich glaube, dass Gefährliches passiert, wirklich passiert. Also saß ich in meinem Zimmer und fragte mich: „Werde ich im Moment vergewaltigt?“ „Nein“ war die Antwort, nachdem ich mein Zimmer gescannt hatte. Dann tat ich dasselbe im Wald, wieder kam ein „Nein“.
Und dann traute ich mich in einem vollen Lokal zu überprüfen, ob ich denn vergewaltigt werde. Und… es war nicht so! Ich war total entrüstet und sah mein Gegenüber beim Essen zu und dachte innerlich lachend: „Die isst einfach nur! Mein Gott, sie isst nur!“ Diesen Moment werde ich für immer in Erinnerung haben. Den Moment, wo ich mich endlich traute, rauszuschauen. ☺️
Eine neue Form von Paarbeziehung
Mein Leben ging immer besser, und dann hörte ich Gopal sagen: „Es wird jemand kommen, der alles hören kann“, und ich glaubte daran. Ich glaubte so fest an diese Worte.
Und tatsächlich: Mein Lebenspartner erschien einfach. Ich traf ihn in dem Sommer mit Freunden einmal – und jetzt ist er der Mann, mit dem ich täglich EM praktiziere, regelmäßig Floatings mache (Anmerkung: ein von Gopal entwickeltes thraumatherapeutisches Gruppenverfahren) und schon so viel gelernt habe, dass es nun unfassbar schwer wäre, in Worte zu fassen.
Die größte Errungenschaft mit ihm war es und ist es, Wut zu kommunizieren (doch schließlich gecheckt, dass ich Verschmelzerin bin)!
Authentisch im Alltag
Ich teile nun meine Grenzen im Alltag sofort und in den Momenten, in denen ich etwas nicht will, und lebe schuld- und schamfreier, wenn ich daran denke, dass ungesetzte Grenzen mich in unendliche Tiefen verfrachtet haben. Zusätzlich lebe ich heute meine Medialität, statt sie weiterhin zu verstecken.
Was ich sagen kann, ist: Gopals Weg ist real. Er ist gehbar. Ich musste richtig tief sinken, um ihn endlich zu gehen. Und ES GIBT beziehungsfähige Menschen! Heute spüre ich, wer kontakt- und beziehungsbereit ist. Das ist ein Segen, da ich Beziehungen eingehe, in denen ich mich wirklich zuhause fühlen und loslassen kann.
Danke fürs Lesen ♥️
Alles Liebe
Amabel
Neugierig auf das EM geworden? In meinem kostenlosen Einführungskurs erkläre ich die Regeln Schritt für Schritt – schau gern rein und probiere es selbst aus.